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Nun ist auch in Deutschland der Winter da, die Tage sind kurz, der Himmel grau. Die "Bild am Sonntag" schreibt: über eine Extraportion Licht freut sich jeder Kopf zur trüben Winterzeit. Die "freundin" schreibt über Valkee: Licht als Futterfalle zur Vorweihnachtszeit.
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Klinische Studien belegen, dass 9 von 10 Testpersonen mit schwerer Müdigkeit und Niedergeschlagenheit ausgelöst durch den „Winterblues“ symptomfrei werden und ihre kognitive Leistungsfähigkeit steigern konnten.
Die Anwendung von nur 8 Minuten entspricht der erforderlichen Tageslichtdosis.
Lieferumfang:
•Valkee Light Headset
•USB Kabel (für das Aufladen über den PC/Mac)
•Bedienungsanleitung
Forschungsprogramm und Resultate
Die Lichttherapie wird mittlerweile als Standardtherapie bei der Winterdepression eingesetzt [1,2,3]. Der Mechanismus, wie Licht genau die Stimmung hebt, ist noch nicht bis ins letzte Detail erforscht [4,5] Weiterhin ist es unstrittig, dass der Lichtreiz bei Wirbeltieren auch außerhalb des visuellen Systems signifikante Reaktionen erzeugt [6].
Das von Valkee 2007 initiierte Forschungsprogramm ging von der Fragestellung aus: "Ist das menschliche Gehirn lichtempfindlich?" Der Untersuchungsschwerpunkt liegt dabei auf lichtabhängigen Prozessen und ihren therapeutischen Anwendungsformen, hier im Besonderen auf der neuen Methode "Licht über das Ohr zum Gehirn".
Das Untersuchungsprogramm weist folgende Ergebnisse auf:
•Das menschliche Gehirn ist lichtempfindlich.
•Die neue Anwendungsmethode ist effektiv für saisonale affektive Depression (SAD) auch „Winterblues“ genannt.
•Die neue Applikationsform beeinflusst den zirkadianen Rhythmus des Körpers. Damit ist die Methode auch effektiv für Schlafstörungen und andere zirkadiane Rhythmusstörungen wie z. B. Jetlag.
Die zentralen Publikationen der Universität von Oulu (Finnland) zum Forschungsprogramm in der Übersicht:
92% der winterdepressiven Testpersonen konnte eine weitgehende Symptomfreiheit erreichen.
Abb: 9 von 10 Testpersonen mit saisonaler affektiver Depression erreichten Symptomfreiheit innerhalb der 4-wöchigen Anwendungszeit In einer klinischen Studie wurde im Januar und Februar 2009 die Anwendung der neuen Lichttherapiemethode an schwer von der Winterdepression Betroffenen durchgeführt. 92.3% der Studienteilnehmer konnten weitestgehende Symptomfreiheit mit der Applikation erlangen [7]. Die gängigen Symptome der Winterdepression wie Müdigkeit, Ängstlichkeit, abgeschwächte kognitive Leistungsfähigkeit, schlechte Schlafqualität und unkontrolliertes Essverhalten wurden mit HAMD-17 erfasst, der klinischen Fremdbeurteilungsskala, als Standard-Diagnosewerkzeug zur Ermittlung der Schwere von depressiven Störungen.
» Download der wissenschaftlichen Posterpräsentation: Timonen et al. Transcranial Brain-Targeted Bright Light Treatment via Ear Canals in Seasonal Affective Disorder (SAD). 11th IFMAD Conference 2011.
Das menschliche Gehirn ist lichtempfindlich
Abb: Das Gehirn ist in 18 Bereichen lichtempfindlichNicht nur das Auge als Sinnesorgan für die Wahrnehmung von Lichtreizen ist mit Fotorezeptoren ausgestattet. Die Untersuchung der Universität Oulu belegt auch die Lichtempfindlichkeit des menschlichen Gehirns in mehreren Abschnitten. Die Forschungen lokalisierten das OPN3 Protein – bekannt als Fotorezeptor- in allen 18 untersuchten Gehirnabschnitten des Gehirns [8]. Diese sind hauptsächlich für die Produktion und Speicherung von Serotonin, Melatonin und Dopamin verantwortlich und nehmen damit Schlüsselpositionen für die Stimmung, den Schlaf und die Depression ein. Das OPN3 Protein zählt zur Opsin-Familie, dies bezeichnet den Proteinanteil eines Sehpigments.
» Download der wissenschaftlichen Posterpräsentation: Nissilä et al. The Abundance and Distribution of the Encephalopsin (OPN3) in the Human Brain. Poster presentation at the Scandinavian Physiology Society Annual Meeting 2011, August 12-14
Placebo-kontrollierte Studie belegt die Aktivierung des Gehirns durch neue Lichttherapieform
Abb: Lichttherapie über das Ohr aktiviert mehrere GehirnabschnitteLichttherapie über das Ohr aktiviert das menschliche neuronale Netzwerk des Gehirns. Dies belegen Computertomographieaufnahmen des Gehirns im Vergleich zur Kontrollgruppe. Damit scheint das menschliche Gehirn von Natur aus lichtempfindlich zu sein. [9]. Insbesondere der visuelle Cortex und die sensomotorischen Komponenten zeigen eine steigende Aktivität im Vergleich zur Kontrollgruppe [10].
» Download der wissenschaftlichen Posterpräsentation: Starck T et al. Stimulating brain tissue with light - resting state fMRI analysis. Human Brain Mapping Conference 2009 & ISMRM Annual Conference 2011
» Link zum Kreuzgutachten (peer-reviewed methodology paper online): Elseoud A et al. Group-ICA Model Order Highlights Patterns of Functional Brain Connectivity. Front Syst Neurosci. 2011; 5: 37
Randomisierte, kontrollierte Studie zeigt gute Effektivität der neuen Lichttherapie-Methode
Abb: Responderraten in randomisierter kontrollierter Studie 89 Testpersonen mit einer schweren Form der Winterdepression – randomisiert in drei Gruppen- applizierten unterschiedliche Intensität der Lichtstärke (1, 4, 9 Lumen). Die neue Methode wurde an fünf Tagen der Woche zuhause zu einer definierten Uhrzeit (am Morgen nach dem Aufwachen) angewandt. Die Responderraten waren in allen Untergruppen 74-79% für die saisonale Depression und 47-62% für Angstsymptome (die BDI-21 und der HAMA Skalenwerte wurden in der 4. Woche im Minimum um 50% reduziert [7]. Traditionelle Lichttherapie erreicht in kontrollierten Studien Responderaten von ca. 60%. In Studien zur Anwendung von Pharmaka bei Angststörungen werden Responderraten zwischen 39% und 59% für Pregabalin [11,12,13,14] erreicht, zwischen 40% und 65% mit Duloxetine [15,16,17,18],und zwischen 54% bis 61% mit Venlaflaxine [17,18].
» Download der wissenschaftlichen Posterpräsentation: Jurvelin H et al. Transcranial Brain-Targeted Bright Light Treatment via Ear Canals in Seasonal Affective Disorder (SAD) - a Randomized Controlled Trial. 11th IFMAD Conference 2011.
Fortlaufende geplante Studien
Das Programm fächert sich in drei verschiedene Forschungsrichtungen auf:
Lichttherapie-Forschungsprogramm der Universität von Oulu Neurophysiologie Neuroimaging Klinische Studien
Abgeschlossene Studien Photosensitivität des Gehirns Die Gehirnreaktion auf die Lichttherapie über den Ohrenkanal Ohr Die Effektivität bei saisonal abhängiger Depression
Fortlaufende Studien Hormonaktiviät Die Gehirnreaktion beim depressiven Gehirn Jetlag, kognitive Leistungsfähigkeit, Migräne
Geplante Studien Neuronale Signalwege weitere Indikationsspezifische Reaktionen Angststörungen





